Frauen, Gender und mehr

„Ich habe noch einen Traum?!“ – Entdecke das Unternehmerinnen-Gen in dir

„Ich habe noch einen Traum?!“ – Entdecke das Unternehmerinnen-Gen in dir

Wir bieten einen Orientierungsworkshop in Zusammenarbeit mit dem IQ Gründungsbüro und einer vom Wirtschaftsministerium ausgezeichneten Vorbild-Unternehmerin des Saarlandes, Stefanie Valcic-Manstein.

Haben Sie schon mal über die Gründung eines Unternehmens nachgedacht und nicht genau gewusst, wie sich der Anfang gestaltet, was auf Sie zukommt oder ob Sie das Unternehmerinnen- Gen haben? Es werden kleine Themenkomplexe aus dem Gründungsalltag besprochen, wie Krankenversicherung, aber auch Begriffe rund um das Thema werden erklärt. Versuchen Sie, den roten Faden in der Selbstständigkeit zu finden!  Stefanie Valcic-Manstein will Frauen ermutigen, ihre eigene Chefin zu werden und den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen.

Die Teilnehmerinnen des Workshops benötigen keine Vorerfahrung, er richtet sich an Frauen, die sich beruflich verändern wollen und sich eine Existenzgründung vorstellen können. Frauen, die sich schon einmal gefragt haben, ob sie das Unternehmerinnen-Gen in sich tragen, erhalten Orientierungshilfe und praktische Beispiele.

Die Teilnahme ist gebührenfrei.
Um Anmeldung bis zum 16. September wird gebeten.

Posted by Anke in Eigene Veranstaltungen, Frauen, Gender und mehr, News
Chick Lit – Vortrag über „Tussi-Literatur“ in der Frauen Gender Bibliothek

Chick Lit – Vortrag über „Tussi-Literatur“ in der Frauen Gender Bibliothek

Am 9.7.2015 erläuterte die Saarbrücker Literaturwissenschaftlerin Heike Mißler das Phämomen der chick literature, der so genannten Tussi-Literatur, in der FrauenGenderBibliothek Saar.

Wir haben den Vortrag aufgenommen und stellen ihn hier zum Nachhören zur Verfügung: Chick Lit – Tussi-Literatur in der FrauenGenderBibliothek

Viel Spaß dabei!

 

 

Posted by petrastein in Eigene Veranstaltungen, Frauen, Gender und mehr, Lesung, News
Chick Lit – Mehr als Happy Ends und Mr. Rights

Chick Lit – Mehr als Happy Ends und Mr. Rights

Von der literarischen Elite verpönt, von vielen Feminist_innen kritisiert, dennoch von den Fans heiß geliebt und seit fast 20 Jahren aus den Bestsellerlisten nicht wegzudenken: Chick Lit (im Deutschen oftmals übersetzt als „Tussi Literatur“). Das in den Neunziger Jahren durch Heldinnen wie Bridget Jones (Bridget Jones’s Diary, dt. Schokolade zum Frühstück, 1996) und Carrie Bradshaw (Sex and the City, 1997) bekannt gewordene Genre der Populärliteratur, das vor allem an Frauen adressiert ist, bzw. so vermarktet wird, lässt sich am leichtesten an seinem einschlägigen Buchcoverdesign erkennen.  Pink- und Pastelltöne und Motive wie High Heels, Lippenstift, Diamantringe, Martinigläser und Cupcakes geben zumindest nach Vorstellungen der Buchindustrie die „frauenzentrierten“ Inhalte der Romane wohl am besten wieder.

Wie wichtig sind den Chicks ihre Happy Ends mit Mr. Right wirklich? Inwiefern unterscheidet sich Chick Lit vom traditionellen Liebesroman, etwa den „Schmonzetten“ der Verlagsgiganten Mills and Boon/Harlequin? Und warum sprechen wir überhaupt so oft in abwertenden Tönen über Literatur von, für, und über Frauen? Diesen und weiteren Fragen stellt sich der Vortrag. Er kann sie hoffentlich davon überzeugen, dass das jahrelange Lesen von pinken Büchern keine nennenswerten Schäden hinterlässt.

Heike Mißler studierte an der Universität des Saarlandes und an der Cardiff University. 2014 schloss sie ihre Promotion zum Thema Chick Lit in der Fachrichtung 4.3. Anglistik, Amerikanistik und Anglophone Kulturen der Universität des Saarlandes ab. Sie besitzt weder High Heels noch Diamantringe, isst aber liebend gerne Cupcakes.

Posted by Anke in Eigene Veranstaltungen, Frauen, Gender und mehr, News
„Eden“ – Film und Diskussion zum Thema Zwangsprostitution und Frauenhandel

„Eden“ – Film und Diskussion zum Thema Zwangsprostitution und Frauenhandel

Regie: Megan Griffiths

Spielfilm, 2012, USA. OV mit dt. UT, 98 Min.

 

Eines Abends, als die minderjährige Hyun Jae wieder einmal mit ein paar Freunden mit gefälschtem Ausweis eine Bar besucht, wird sie von einem Feuerwehrmann im Feierabend nach Hause gefahren. Zu spät erkennt sie, dass er nicht der ist, für den er sich ausgegeben hat, und sie wird in eine entlegene Lagerhalle verschleppt. Fortan besteht ihr Alltag darin, gemeinsam mit anderen entführten Mädchen wohlhabenden Männern für sexuelle Dienste aller Art bereit zu stehen. Geleitet wird der Sexhandelsring von Bob Gault, der zugleich als ansässiger Polizeichef für die nötige Deckung des Menschen verachtenden lukrativen Geschäfts sorgt. Ein packender Film, der auf einem wahren Fall von sexueller Vesklavung in den USA basiert.

Regisseurin Megan Griffiths erhielt für den Film den Emerging Woman Award des Southwest Film Festivals 2012.

Hauptdarstellerin Jamie Chung gewann beim Seattle International Film Festival den Golden Space Needle Award als Beste Darstellerin.

Anschließend an den Film diskutieren Florence Humbert, Mitglied bei Terre des Femmes und im Netzwerk "Stop Sexkauf", und Barbara Filipak (Beratungsstelle für Migrantionnen ALDONA e.V.) mit dem Publikum.

 

Eine gemeinsame Veranstaltung von:

"sklaven-los. Saar-Bündnis gegen Globale Sklaverei heute", Frauengruppe COURAGE und FrauenGenderBibliothek Saar

 

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Refugees welcome!

Am Mittwoch, 22. April, um 15.00 Uhr  besucht eine Gruppe von Flüchtlingsfrauen aus der Landesaufnahmestelle Lebach die FrauenGenderBibliothek Saar. Wir freuen uns auf interessierte Besucherinnen aus Saarbrücken und auf einen engagierten Austausch über Lebenserfahrungen und Ziele und Wünsche der Flüchtlingsfrauen.

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Russland ohne Russinnen

Russland ohne Russinnen

Die Autorin zeichnet Porträts der Frauen, die Russland geprägt haben: eine die Jahrhunderte umspannende Galerie von Frauen, in deren wechselvollen Lebensläufen Talent und Berufung treibende Kräfte waren. Tatjana Kuschtewskaja ist Journalisitin und Verfasserin zahlreicher Bücher über Russland, seine Menschen und seine Landschaften. Ihr Kennzeichen ist eine farbige und humorvolle Kulturgeschichte des Riesenreiches.

 

Eine gemeinsame Veranstaltung von FrauenGenderBibliothek und Russisches Haus e.V.

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Malala Yousafzai – ein Vorbild (nicht nur) für Millionen Mädchen

Malala Yousafzai – ein Vorbild (nicht nur) für Millionen Mädchen

Malala Yousafzai, die diesjährige pakistanische Aktivistin für Mädchenbildung und Kinderrechte, ist die jüngste Friedensnobelpreisträgerin aller Zeiten. Mit ihrem unerschrockenen Kampf für das Recht eines jeden Mädchens auf Zugang zu Bildung hat sie sich in ihrem Heimatland Pakistan viel Bewunderung erworben, aber auch Hass ausgesetzt. Einen lebensgefährlichen Anschlag der Taliban überlebte sie knapp, seitdem lebt sie in Großbritannien und setzt ihren Kampf dafür, dass die Stimme der Mädchen und Kinder in der Welt gehört wird, unerschrocken fort.

Der Deutsche Frauenrat und zahlreiche Frauenorganisationen auf der ganzen Welt gratulieren!

Der Brief im Wortlaut:

»Sehr geehrte Malala Yousafzai,

der Deutsche Frauenrat, die größte frauenpolitische Lobby in Deutschland, gratuliert Ihnen sehr herzlich zum Friedensnobelpreis. Wir haben uns über die Entscheidung des Preiskomitees sehr gefreut. In ihr liegt politischer Weitblick und Ermutigung für jede und jeden Einzelnen, sich unbeirrt für die eigenen Rechte und die der anderen einzusetzen. Besonders in Zeiten, in denen politische Institutionen sich oft als zu schwach zeigen bei der Verteidigung ihrer Schutzbefohlenen, zählt das gesellschaftspolitische Engagement des Individuums umso mehr.

You can make a difference. Das haben Sie bereits in sehr jungem Alter bewiesen. Mit Ihrem Mut und Ihrer Überzeugungskraft sind Sie heute nicht nur für Millionen Mädchen weltweit ein großes Vorbild. Die Rechte von Mädchen auf Bildung und ein Leben ohne Gewalt und Ausbeutung stehen im Forderungskatalog der Pekinger Aktionsplattform aus dem Jahr 1995. Wenn wir diese Agenda heute, zwanzig Jahre später, einer Revision unterziehen, müssen wir feststellen: Wir sind von diesem Ziel immer noch sehr weit entfernt.

Der Kampf für die Rechte von Mädchen hat durch Sie ein ganz persönliches Gesicht bekommen – und hoffentlich nachhaltigen Auftrieb.«

Eine Autobiografie ist gerade erschienen:

Ich bin Malala.
Das Mädchen, das die Taliban erschießen wollten, weil es für das Recht auf Bildung kämpft.
München 2013
Hardcover, 08.10.2013, 400 S.
19,99 €
ISBN: 978-3-426-27629-7

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FairCare oder Sklaven-los?

FairCare oder Sklaven-los?

Migrantinnen aus der EU haben die Möglichkeit, weitestgehend ohne Beschränkung Zugang zu den Arbeitsmärkten anderer EU-Staaten zu bekommen. Dabei prallen große soziale Unterschiede unkontrolliert aufeinander. Menschen aus ärmeren Gebieten werden durch diese Ausgangslage zunehmend gezwungen, auszuwandern, da in ihrer Heimat die Chance auf eine existenzsichernde Beschäftigung eher gering ist. Gleichzeitig ist die Pflege älterer Menschen in unserer Gesellschaft ein ungelöstes Problem. Insbesondere Frauen aus Osteuropa werden so oft ( in Unkenntnis oder bewusst)  als Haushalts- und Pflegehilfen ausgebeutet. Dies schafft Arbeitsverhältnisse, die an das 19. Jahrhundert erinnern und sklavereiähnliche Züge tragen.

Renate Zäckel vom Fraueninformationszentrum FIZ Stuttgart (Fachberatungsstelle für Migrantinnen) stellt hierzu ihre Erfahrungen und Lösungsansätze vor..
In der anschließenden Diskussion soll auch die Situation in Saarbrücken angesprochen werden, soweit bekannt.

Der Eintritt ist frei.

Im Rahmen der Kampagne

Sklavenlos_Bündnislogo

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»Offenes Buch« von Monika Schrickel im Open Space der FGBS

»Offenes Buch« von Monika Schrickel im Open Space der FGBS

Erneut nutzt eine saarländische Künstlerin den Open Space in der FGBS, um einen kleinen Einblick in ihr Werk zu geben. Monika Schrickel ist gebürtige Sächsin und lebt seit über fünfzig Jahren im Saarland. In dieser Zeit hat sie die saarländische Kunstszene entscheidend mitgeprägt, als Künstlerin, die ein großes und vielfältiges Werk vorzuweisen hat, mit über 70 Einzel- und Gruppenausstellungen, als Unterstützerin der Kunst im Vorstand des Saarländischen Künstlerhauses (1986-2004) und als Vorsitzende des BBK bis heute.

»Schrift und Sprache machen uns Menschen aus«, sagt Monika Schrickel. Dieser Überzeugung verleiht sie in ihrem aktuellen Werk Ausdruck, in Buchobjekten, »Schriftungen«, Zeichenbahnen.

Wir laden herzlich ein zu einer Begegnung mit einer Künstlerin, deren Arbeiten einer Bibliothek eine ganz neue Tiefendimension vermitteln. Monika Schrickel ist anwesend und freut sich auf Gespräche mit den BesucherInnen.

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Benefiz für Migrantinnen-Netzwerk MiNET Saar ein großer Erfolg

Benefiz für Migrantinnen-Netzwerk MiNET Saar ein großer Erfolg

Mehr als 150 Gäste folgten dem Ruf von FrauenGenderBibliothek Saar, Zuwanderungs- und Frauenbüro der Stadt Saarbrücken am 6. Juni in den Rathausfestsaal Saarbrücken, um dort ein hochkarätiges Kulturprogramm zu erleben, von einem internationalen Buffet zu kosten, bei einer Tombola mitzuspielen und damit das Mentoring-Netzwerk für Migrantinnen zu unterstützen.

Am Ende des Abends zogen die Veranstalterinnen ein sehr zufriedenes Fazit: Mit den eingenommenen Mitteln und dem nun gesteigerten Bekanntheitsgrad des Netzwerks kann es bis Ende des Jahres weitergehen mit MiNET Saar.
Für die Finanzierung ab 2015 werden z.Zt. intensive Gespräche geführt.

Interessentinnen (Mentorinnen oder Mentees) können sich bei Interesse melden unter:

minet-saar@frauengenderbibliothek-saar.de

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